Nachhaltigkeitsrichtlinien der ICM

 

Die ICM verankert die Prinzipien der Nachhaltigkeit in allen ihren Bereichen – Quartierskonzepte, Quartiersmanagement, Projekte und Marketing. Aufbauend auf den Ideen der Brundtland-Kommission der Vereinten Nationen (1987) verstehen wir nachhaltige Entwicklung als eine Entwicklung, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“. Dafür ist der Schutz der globalen Umwelt die Grundlage, was einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie ein Leben und Arbeiten mit und nicht gegen die Natur voraussetzt. Neben dieser ökologischen Dimension einer nachhaltigen Entwicklung gilt es gleichermaßen, die sozialen, kulturellen, ökonomischen und politischen Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung zu berücksichtigen. Alle diese fünf Nachhaltigkeitsdimensionen müssen Beachtung finden, um innovative Nachhaltigkeitsprozesse zu initiieren und langfristig aufrechterhalten zu können.

Die ICM schafft geeignete Rahmenbedingungen, um – im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen – Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Die Nachhaltigkeitsprozesse der ICM sind als kontinuierliche Weiterentwicklung im Sinne einer „lernenden Organisation“ zu verstehen und orientieren sich an folgenden Leitlinien:

Nachhaltige Unternehmensführung und Geschäftsstellenbetrieb

Als für den Klimaschutz aktive Managementgesellschaft ist der ICM Nachhaltigkeit gewissermaßen in die Wiege gelegt. So kommt der ökologischen Dimension eine besondere Bedeutung bei. Doch Nachhaltigkeit in Gänze soll von der ICM gelebt werden. Dies erfordert ein kontinuierliches Engagement nach innen und außen. Die Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung sollen im alltäglichen Handeln angewandt werden. Die Unternehmensführung und der Geschäftsstellenbetrieb orientieren sich an Nachhaltigkeitskriterien. Bei jeder Beschaffung soll auf öko-faire Bedingungen geachtet werden. Damit wollen wir eine Vorbildfunktion wahrnehmen, in der eine Nachhaltigkeitskultur und ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zum Ausdruck kommen. Wir streben einen umweltschützenden, ressourceneffizienten, familien- und geschlechtergerechten, inklusiven, gesundheitsförderlichen und vielfältigen Betrieb an.

Nachhaltige Konzepte und Projekte

Produkte der ICM sind Dienstleistungen. Diese Dienstleistungen wie Quartiers-, Energie- Mobilitäts- und andere Konzepte sowie die Projekte der ICM sollen sich an einer nachhaltigen Entwicklung ausrichten. Neben dem Klimaschutz und der ökologischen Nachhaltigkeitsdimension sollen daher sozio-kulturelle, politische und ökonomische Aspekte in den Konzepten berücksichtigt werden. Die von der ICM angestoßenen und begleiteten Projekte sollen ebenfalls Nachhaltigkeit leben und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Gemeinsames Engagement für eine nachhaltige Entwicklung

Ein tiefgehender Nachhaltigkeitsprozess funktioniert nach Auffassung der ICM nur, wenn er von allen Seiten getragen wird. Mitarbeitende, Kunden, Projektpartner und andere Menschen mit Berührungspunkten zur ICM müssen diesen Prozess tragen. Daher sollen Dritte sich durch eine partizipative Kultur in den Prozess einbringen können.

Abteilungsübergreifendes Nachhaltigkeitsteam

Mit dem Nachhaltigkeitsteam wurde eine Arbeitsgruppe innerhalb der ICM gegründet. Diese besteht aus Mitarbeitenden aus verschiedenen Abteilungen und ist offen für Impulse für eine nachhaltige Entwicklung, kontrolliert die Einhaltung eigener Zielsetzungen, Maßnahmenerfolge und erarbeitet daraus neue Handlungsempfehlungen. So soll ein Prozess der kontinuierlichen Verbesserung etabliert werden.