Chancen für das Quartier: InnovationCity beim Energieforum West 2018

Hochkarätige Akteure und Praktiker unterschiedlicher Fachrichtungen trafen sich diese Woche in Essen, um gemeinsam innovative Ideen zu entwickeln und zukunftsweisende Geschäftskonzepte voranzutreiben. Im Fokus stand auch ein pragmatischer Quartiersansatz. Burkhard Drescher, Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH, stellte die Praxis des nachhaltigen Stadtumbaus im Rahmen des InnovationCity roll out vor.

Die Diskussionsteilnehmer des Abschlussplenums schlossen sich einvernehmlich der Bewertung des ICM-Geschäftsführers Drescher an, der den ganzheitlichen Quartiersansatz als Garant für eine schnelle und effektive Optimierung der Städte sieht. Die InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop und das Essener Eltingviertel sind hier eindrucksvolle Beispiele. Dieser Ansatz wurde sowohl von Seiten des Mieterbundes als auch des Verbands der Wohnungswirtschaft ausdrücklich befürwortet.

Der Einfluss digitaler Möglichkeiten nehme stetig zu. Hier sei die Anforderung, digitale Angebote wie Nahverkehrsinfos und -Tickets, Carsharing-Angebote, Smarthome-Systeme und vieles mehr auf Plattformen wie Apps für Smartphones zusammenzuführen. Diese bieten Bürgern ein Optimum an Leistungen in komfortabler Form zur Nutzung an. Burkhard Drescher stellte in seinem Eingangsvortrag einige Beispiele aus dem „Reallabor“ Bottrop vor, die in Weiterentwicklung jetzt in den knapp 30 InnovationCity-Quartieren bundesweit konzeptionell eingebunden werden.

Weitere Teilnehmer waren Silke Gottschalk (Geschäftsführerin DMB NRW), Katrin Stamm (VdW Rheinland Westfalen), Josef Tumbrinck (Vorsitzender NABU NRW), Fabian Schrumpf MdL und Stephen Paul MdL (wohnungspolitische Sprecher der NRW-Fraktionen von CDU und FDP).