In neuen Wohnhäusern werden in Bottrop überwiegend erneuerbare Energien eingesetzt

Bottrop, 12. Mai 2020 – Wer in Bottrop ein Haus baut, entscheidet sich in mehr als 81 Prozent der Fälle für umweltschonende Heizenergien. Mit diesem Wert landet die Stadt Bottrop im NRW-Vergleich auf Platz 2, wie das Statistische Landesamt IT.NRW (Information und Technik Nordrhein-Westfalen) zum Tag der Erneuerbaren Energien mitteilte.

Den NRW-Durchschnittswert von 50,6 Prozent übertrifft Bottrop mit seinen 81,3 Prozent deutlich. Nur der Kreis Olpe schneidet mit 82,2 Prozent noch etwas besser ab. Den dritten Platz belegt der Kreis Kleve mit 73,8 Prozent. „Als industrielle Ruhrgebietsstadt zwischen zwei ländlichen Kreisen auf Platz 2 zu landen, ist ein tolles Ergebnis“, findet Oberbürgermeister Bernd Tischler. Burkhard Drescher, Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH (ICM), freut sich, dass den Bottroper Bauherren erneuerbare Energien bei Neubauten wichtig sind. „Als Klimaschützer und Verfechter der Energiewende von unten kann ich das natürlich nur befürworten.“

Hinter den 81,3 Prozent stecken 91 genehmigte Wohngebäude, von denen 74 mit erneuerbaren Energien beheizt werden sollen. Im Jahr 2018 lag die Bottroper Quote bei 41,1 Prozent: Von 151 Bauvorhaben wurden nur 62 mit umweltschonenden Heizenergien geplant.Ausgewertet wurden die Bauvorhaben in NRW im Jahr 2019. Laut den Landesstatistikern soll demnach gut jedes zweite der 18.334 genehmigten Wohnhäuser (ohne Wohnheime) überwiegend oder ausschließlich mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Diese 9.283 Wohngebäude verwenden Biomasse, Biogas/Biomethan, Holz, Solaranlagen und/oder Wärmepumpen als primäre Heizenergie.