Besuch von NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: (v.l.) Dirk Opalka vom Initiativkreis Ruhr, Ina Schar-renbach, Burkhard Drescher und Markus Liedmeyer von Mitaussteller Materna TMT. Foto: ICM

InnovationCity auf der Expo Real: Großes Interesse an der Entwicklung klimagerechter Quartiere

Bottrop, 9. Oktober 2019 – Nach zwei Tagen auf der Expo Real in München lautet das Fazit der Innovation City Management GmbH (ICM): Das Interesse von Kommunen und Wohnungsunternehmen an der Entwicklung von klimagerechten Stadtquartieren ist enorm groß. Das fünfköpfige ICM-Messeteam mit den beiden Geschäftsführern Burkhard Drescher und Tobias Clermont hat unzählige Gespräche geführt und dabei den InnovationCity-Ansatz erläutert. Mit Hilfe einer neuen, von der NRW.BANK geförderten Augmented-Reality-App (AR-App) nahm die Quartiersentwicklung am ICM-Stand konkrete Formen an: Die App erklärt, wie Stadtquartiere analysiert und Potenziale aufgedeckt werden, und macht die dann folgenden Entwicklungsschritte transparent.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW, schaute sich die AR-Anwendung ebenso neugierig an wie Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW. Auch die NRW.BANK selbst überzeugte sich von der „erweiterten Realität“: Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, testete die App mit großem Erstaunen.

Besuch von NRW-Staatssekretär Christoph Dammermann (Mitte): Burkhard Drescher erläutert die Funktionsweise der App. Foto: ICM
Besuch von NRW-Staatssekretär Christoph Dammermann (Mitte): Burkhard Drescher erläutert die Funktionsweise der App. Foto: ICM

 

Im Gespräch mit Staatssekretär Dammermann verwies Burkhard Drescher darauf, dass die ICM die Möglichkeiten der AR-Technik zu einem festen Bestandteil ihrer Quartiersuntersuchungen machen will. Drescher: „In Zeiten von Klimawandel und Wohnraummangel gehe ich davon aus, dass die Landesregierung unsere Expertise bei der Reduzierung von CO₂-Emissionen und bei der Verbesserung der Lebensqualität in den Städten weiterhin nutzen und verbreiten will.“

„Wir machen Quartiere – Vermitteln. Beraten. Entwickeln“: Unter diesem Motto steht die ICM dem Fachpublikum auch am heutigen dritten Messetag für weitere Gespräche zur Verfügung. Die Bedeutung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in den Städten verdeutlicht dabei auch das Virtual-Reality-Projekt, das im vergangenen Jahr Premiere auf der Expo Real hatte und aus einem Rundgang durch ein computergeneriertes interaktives Klimaquartier besteht. Bereits 2018 wurde dieses Angebot von Spielern und Zuschauern stark nachgefragt.

Besuch von der NRW.BANK: (v.l.) Burkhard Drescher, Vorstand Dietrich Suhlrie und Marketingleiter Ali Vareller. Foto: ICM
Besuch von der NRW.BANK: (v.l.) Burkhard Drescher, Vorstand Dietrich Suhlrie und Marketingleiter Ali Vareller. Foto: ICM

 

Die ICM steht für die ganzheitliche Quartiersentwicklung der Zukunft – smart, digital und klimagerecht. Als Beratungs- und Projektmanagementgesellschaft entwickelt und realisiert die ICM zukunftsfähige und innovative Lösungen, wie Städte und Unternehmen den Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels begegnen können. Zu den Dienstleistungen der ICM gehören u.a. die Erstellung von Quartierskonzepten und Klimaschutzkonzepten, die Modernisierungs- und Energieberatung sowie das Sanierungs- und Quartiersmanagement. In allen Prozessen ist die ICM direkter Ansprechpartner für die Bürger und alle relevanten Akteure.

Gegründet wurde die ICM 2010. Ihren Sitz hat sie in der InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop. In diesem Pilotprojekt verfolgt die ICM das Ziel, bis zum Jahr 2020 die Hälfte der CO₂-Emissionen in einem Modellgebiet mit ca. 70.000 Einwohnern einzusparen.

Viele Gespräche wurden am ICM-Stand auf der Expo Real geführt. Foto: ICM
Viele Gespräche wurden am ICM-Stand auf der Expo Real geführt. Foto: ICM